Alles hat seine Zeit...“ Zum Umgang mit Tod und Trauer

Trauer - zeigt sich oft in unterschiedlichster Form, egal ob Sie einen Angehörigen oder einen Freund verloren haben, "nur" über das Vergehen körperlicher Leistungsfähigkeit trauern oder über vertane Chancen ihres Lebens.

(Starke) Gefühle von Verwirrung, Ruhelosigkeit, Hilflosigkeit und Ohnmacht, drängende Fragen, ob Sie vielleicht etwas versäumt haben, können auftauchen. Körperliche Reaktionen, wie zum Beispiel Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Antriebsmangel oder Appetitlosigkeit können zu den seelischen hinzukommen.

Wenn wir nicht aktiv und offen trauern können, laufen wir dadurch Gefahr, den Kontakt zu unserer Lebendigkeit zu verlieren und eventuell auch depressiv und krank zu werden. Der bekannte Trauerforscher Jorgos Canacakis beschreibt dieses so: "Trauer und Freude sitzen im selben Haus. Wenn ich die Trauer einschließe, kann auch die Freude nicht mehr hinaus." Trauer muss durchlebt und durchgangen werden, sie ist nicht mit Verdrängung oder Medikamenten zu "bewältigen", es gibt keinen gesunden Weg an ihr vorbei, sondern nur durch sie hindurch. Die Zeit alleine heilt noch keine Wunden!

Ich bearbeite das Thema "Trauer" in Form von Trauergruppen, Vorträgen und Einzelgesprächen, sowie auch als Supervisor und Referent für Hospitzinitiativen, Krankenhäuser oder Altenheime.

Fragen Sie bei Interesse bitte nach aktuellen Angeboten.

"Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung, die der Reisende nicht ahnt."
Martin Buber